Der G-Punkt als Hauptdarsteller in der Liebesschaukel

Der G-Punkt als Hauptdarsteller in der Liebesschaukel

Warum Du in einer Liebesschaukel Deinen G-Punkt ganz neu kennenlernst und er Dich in den siebten Himmel bringt.

Paar in Liebesschaukel

Es heisst oft, dass Frauen nicht gerade selten Schwierigkeiten mit dem Orgasmus haben. Hhmm… oder vielleicht eher mit dem Ausbleiben desselbigen…?

Nun, vielleicht ein Klischee, und die Welt ist auch nicht Schwarz/Weiss. Es sei jedoch verziehen (und seid einfach dankbar dafür), wenn hier keine differenzierte, medizinisch-psychologische Abhandlung publiziert, sondern einfach mal festgestellt wird, dass sich für Frauen das Thema «Orgasmus» anders darstellt als für Männer – und ja, Sex kann sicher auch ohne Orgasmus gut sein.

Und dennoch, ein solcher schadet nicht (und soll in der Tat auch aus gesundheitlichen Gründen höchst erstrebenswert sein), warum sich also nicht kurz Gedanken dazu machen?

Einigen wir uns also im Sinne einer Diskussionsgrundlage nun einmal darauf, dass statistisch beim klassischen Sex der Mann üblicherweise derjenige ist, der sich beim Thema «Orgasmus» zurückhalten muss (oder dies als rechtschaffener Kavalier mindestens doch ins Auge fassen sollte), während es bei der Frau eher umgekehrt ist.

Software…

Bestimmt ist für Frauen, und um diese geht es jetzt, weil Männer ja bekanntlich keinen G-Punkt haben und es hier – auch wenn man noch nichts davon merkt – um den G-Punkt gehen soll, das Mindset ein absolut entscheidender Faktor. Das Kopfkino. Die Stimmung. Alle die «Soft-Faktoren», welche sich nur schwer in Worte fassen, und noch seltener in «Erfolgsrezepte» packen lassen.

Glücklicherweise brauchen wir uns jetzt und hier diesen Dingen nicht zu stellen, sondern wir wollen uns in diesem Blog auf «greifbare» Dinge, also quasi die «Hardware» konzentrieren.

Woran kann es also sonst noch liegen, dass Männer so schnell kommen und Frauen dafür oft länger brauchen?

Ja genau; neben dem Mindset könnte dies tatsächlich in der Tat auch bauartbedingt sein.

… und Hardware

Keine Sorge, nicht etwa, dass die Natur Frauen eine minderwertige Ausstattung zugestanden hätte *kreuzschlägt*, nein; die «Hotspots» sind offenbar einfach etwas schlechter erreichbar!

G-Punkt versteckt

Das, was wir beispielsweise als Kitzler kennen, ist ja auch nur die Spitze des Eisbergs. Schlechte Metapher, aber in der Tat ist die sichtbare süsseste aller Erbsen nur ein ganz kleiner Teil der Klitoris; sie ist eigentlich ein ganzes System mit bis zu vier Zentimeter Länge und dazu auch noch mit zusätzlichen Schenkeln und rundum mit Schwellkörpern ausgestattet, im Grunde also ein kleines Wunderwerk der Lusttechnik (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Klitoris).

Im technischen Vergleich zum Mann wäre das jedoch dann etwa so, also ob vom Penis nur die Eichel zaghaft aus dem Körper hervorlugen würde und der ganze Rest gut verpackt irgendwo im Unterbauch – gut geschützt vor Berührungen – versteckt wäre.

Schlechte Karten also im Grunde, runzelt der Orgasmus schon mal die Stirn…

Aber lassen wir den Kitzler für heute gut sein und sehen mal, was es sonst noch im Lustarsenal der Frau so gibt. Und ja, tatsächlich: Frauen können gleich wieder punkten, weil ihnen noch ein zweiter Hotspot, quasi als «Bonus» mitgegeben wurde. Endlich kommen wir auf den Punkt hier. Genau, den G-Punkt!

Kein G-Punkt auf der Stirn

Lange verleugnet und verkannt, von Legenden und Mythen umrankt, kann auch dieser die herrlichsten Orgasmen bescheren – doch nur wenn man ihm die gebührende Aufmerksamkeit zukommen lässt. Denn auch hier hat die manchmal vielleicht doch etwas heimtückische Natur beschlossen, ihn dem weiblichen Wesen quasi als «Geheimtipp», sprich an einer etwas weniger exponierten Stelle zu spendieren. Nun gut, vielleicht wäre es ja dem Konzentrationsvermögen im täglichen Alltagsleben nicht zuträglich, wäre er besser erreichbar wie vielleicht am Bauchnabel oder auf der Stirn angebracht *lol*.

Wie auch immer, der G-Punkt ist nun mal wo er ist. Der Punkt dabei (Kalauer-Alarm) ist jedoch, dass der G-Punkt, um seinem vermeintlichen Zweck, Lust, oder besser noch Orgasmen zu bescheren nachkommen zu können, massiert werden will. Und dies bei zunehmender Erregung sogar recht heftig (Frauen, die squirten können, wissen wovon ich spreche…).

Nur, mit den üblichen Stellungen beim Geschlechtsverkehr wird er vom männlichen Glied sträflich vernachlässigt und dabei nämlich nur gestreift. Das ist sicher schon mal die halbe Miete, aber ganz ehrlich: das geht doch besser. Um Welten besser; da geht noch viel, viel mehr….

Nur wie? Wir selbst finden es sehr erregend, wenn beim Sex dafür noch Finger mit im Spiel sind. Ja, am besten die Finger unserer beider Hände und dabei alles ganz nass… Oh, ich steigere mich gerade in etwas hinein und drifte ab, sorry *hüstel*.

Der G-Punkt als Volltreffer

Nein, um den G-Punkt beim Sex optimal zu stimulieren, muss eine Stellung gefunden werden, bei welcher der Penis beim Sex nicht nur fröhlich am G-Punkt vorbeimäandert, sondern diesen direkt trifft und damit massiert. Also im Grunde so, dass die Penisspitze bei jedem Stoss – sei er nun sanft und romantisch oder hart, leidenschaftlich und fordernd – den G-Punkt direkt trifft.

Und dies ist im Grund ganz einfach und naheliegend: es geht nämlich einzig um den Winkel, mit welchem der Penis in die Scheide eindringt! Das ist das ganze Geheimnis und Erfolgsrezept.

So, wie stellen wir das nun konkret an? Genau: technisch betrachtet muss der Körper des Mannes im Grunde nur in einem 90° Winkel zu dem der Frau sein – und schon passt der Winkel. Der Penis wird damit automatisch zum absoluten G-Punkt Zauber- und Massagestab!

Nur ist es im Bett schon etwas mühsam und auf Dauer anstrengend, entsprechende Stellungen zu halten. Und man will diese Stimulation ja nicht nur zwei Minuten aufrechterhalten, sondern auch ganz entspannt (mindestens zu Beginn des Geschehens) und vor allem lange geniessen. Ein handelsüblicher G-Punkt braucht ja nämlich schon eine ganze Weile dieser «Massage», bis er in das Stadium der «Explosionen» kommt – dafür kann er dann aber auch mehrfach, und wie (wieder ein Pluspunkt im Vergleich zum Mann).

Und gerade dafür ist eine Stellung wichtig, die ohne zu grosse Anstrengung von beiden Partnern genossen werden kann und bei welcher der G-Punkt eben nicht nur etwas «gestreift» wird, sondern quasi eine ganze Weile «so richtig massiert» wird, bis er sich dann voll aufgeladen hat und nur noch eins will: kommen, kommen, kommen!

Hier die Veranschaulichung der unterschiedlichen Einwirkung des Penis auf den G-Punkt beim «normalen» Sex (links) und Sex in der Liebesschaukel (rechts):

 

Unterschiedlicher Winkel des Penis zum G-Punkt in der Liebesschaukel

 

Wer das so noch nie gespürt hat, wird sich wohl zu Recht die Haare raufen und laut wehklagen: «warum hat mir das bis jetzt noch niemand gezeigt; all’ die Jahre ohne diese intensiven Orgasmen»!

Man kann das natürlich, so man noch keine (bequeme) Liebesschaukel hat, auch auf einem Tisch versuchen, technisch geht das durchaus in die gute Richtung. Allerdings ist ein Tisch recht hart und obwohl gut für einen Quickie, kann man sich darauf nicht ganz so entspannt gehen lassen. Die Höhe des Tischs stimmt auch selten genau so, dass der Mann bequem stehen kann, was jedoch sehr wichtig ist, damit er entspannt bleibt und damit länger “durchhält” (ja, “Mann” kann die Ejakulation länger hinausziehen, wenn man entspannt steht).

Weiter können die Schwingungen der Schaukel, welche durch Stossbewegungen ausgelöst werden und sich dem Rhythmus des Liebesakts anpassen, das Erlebnis sehr intensivieren. Auch ist es im Gegensatz zu einem Tisch recht praktisch, wenn der stehende Partner die Schaukel quasi «führen» kann.

All dies funktioniert jedoch nur, wenn eine absolut bequeme Liebsschaukel, wie beispielsweise die «Private Euphoria» benutzt wird. Die Modelle mit den Gurtbändern, bei denen man sich halten muss, ermöglichen keine entspannte Haltung.

Auf die Spitze getrieben

Werden übrigens die Füsse statt in die Fusschlaufen an die Trapezstange gelegt, werden der Effekt des Winkels und die Einwirkung auf den G-Punkt extrem verstärkt und auf die Spitze getrieben – das bringt jeden G-Punkt zur Eruption!

Stellung mit Füssen an der Stange in der Liebesschaukel

Zuletzt sei auch noch erwähnt, dass die eine oder andere Frau dank der Kombination von entspannter Haltung und dem «sich gehen lassen können» in der Liebesschaukel und dieser unglaublich intensiven G-Punkt Stimulation plötzlich das «Squirten» entdeckt hat (was ja auch wie die Existenz des G-Punkts lange verleugnet wurde, aber dazu vielleicht ein anderes Mal ein weiterer Beitrag).

Squirt

In diesem Sinne: ein frohlockendes «Hoch» auf den G-Punkt, welchem nun vielleicht dank Deiner neuen Liebesschaukel eine ganz neue und lustvolle Hauptrolle bei Eurem nächsten romantischen Abend zukommt…

Viel Spass!

(c) 2018 LONESOME DRAGON


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